Bereit zum Durchstarten!

Das tun, was einem Spaß macht und davon leben können – klingt perfekt? Wir haben drei junge Menschen getroffen, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben und mit ihnen über Erfolgsgeheimnisse, Schattenseiten und Höhepunkte gesprochen:

Mit einer Idee so richtig durchstarten, davon träumen viele junge Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher. Dass es funktionieren kann, sieht man unter anderem an erfolgreichen heimische Start-ups wie Runtastic, shpock oder mySugr. Sein eigenes Business auf die Beine zu stellen erfordert neben Mut und  einem gewissen Startkapital auch jede Menge harte Arbeit. Kompromisse und Rückschläge gehören dazu. Wir haben drei junge Menschen getroffen, die ihren beruflichen Traum verwirklicht haben: Klaus Buchroithner hat 2012 mit nur 21 Jahren das faire Kleiderlable „Vresh“ gegründet und österreichweit bekannt gemacht . Tanja Watzinger hat ihre Liebe zum Backen zum Beruf gemacht und kreiert nun süße Köstlichkeiten für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Co. Daniel Fila, besser bekannt als „DATV“ gehört zu den bekanntesten YouTubern Österreichs, seine verrückten Pranks  und Challenges werden tausendfach angeklickt. 

 

Klaus Buchroithner - Geschäftsführer von Vresh

  • Alter: 26 Jahre
  • Kommt aus: Eferding
  • Berufswunsch als Kind: Fußballer
  • Ausbildung: HAK Matura, Bachelor in Wirtschaftswissenschaft
  • Website: vresh-clothing.com

 

 

Hat dir deine Ausbildung beim Start in die Selbstständigkeit geholfen?

Ja, sie ist eine wichtige Basis. Das Meiste war aber „Learning by doing“, ich bin seit über zehn Jahren im Modebusiness und hab schon während der Schulzeit im Skateshop meiner Eltern mitgearbeitet.

Was ist das besondere an Vresh?

Das V in „Vresh“ steht für Value - Wert. Unsere Produkte werden unter fairen Bedingungen in Europa produziert, wir kennen alle Produzenten persönlich und setzten auf Direktvertrieb.

Was sind deine Aufgaben als Geschäftsführer?

Kurz gesagt: Ich schaue, dass alles läuft. Ich betreue den Onlineshop und den Vresh-Shop in Eferding, mache die Kundenkommunikation, arbeite an der Firmenstrategie und kümmere mich um die Finanzen. Ich packe unsere Ware derzeit auch noch selbst ein, das heißt, jeder, der bestellt, bekommt Klamotten, die eigenhändig von mir verpackt wurden (lacht). Für die Designs ist aber mein Geschäftspartner Kevin Blaschek verantwortlich.

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Der Kontakt mit den Kunden. Wenn ich zum Beispiel für eine Firma T-Shirts anfertige und mir dann ein Mitarbeiter ein Foto schickt und schreibt „die Sachen sind so cool geworden, danke!“. Jedesmal, wenn die neue Kollektion kommt, freue ich mich auch wie ein kleines Kind.

Was sind die Vor- und Nachteile am Selbstständig sein?

Der große Vorteil ist die eigene Freiheit. Ich arbeite zwar wesentlich mehr, als ich es bei einem 40-Stunden-Job tun würde – 60 Stunden sind normal – aber ich kann es mir frei einteilen. Der Nachteil ist, dass man kein geregeltes Einkommen hat und natürlich ein größeres Risiko eingeht als bei einer Fixanstellung. Außerdem ist der Arbeitsaufwand enorm. Also, jemand, der viele Hobbys hat und dem seine Freizeit sehr wichtig ist, sollte sich das mit der Selbstständigkeit gut überlegen.

Hast du noch mehr Tipps für Leute, die sich selbstständig machen wollen?

Einfach mal anfangen! Natürlich sollte man sich im Vorhinein überlegen, ob die Idee wirtschaftlich überhaupt Sinn macht und sich Markt und Konkurrenz anschauen, aber die meisten Ideen entwickeln sich erst im Machen selbst. Wenn ich ewig überlegt hätte, wie Vresh werden soll, dann hätte ich wahrscheinlich nie damit angefangen. 

>> Das gesamte Interview mit Klaus findest du hier.

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Tanja Watzinger Cateringunternehmerin „Feenwolke & Zuckerguss“

  • Alter: 29 Jahre
  • Kommt aus: Steyr
  • Ausbildung: BAKIP Matura, Master in Archäologie 
  • Berufswunsch als Kind: Archäologin
  • Website: www.feenwolkeundzuckerguss.com

 

 

Warum hast du dich entschieden, deine berufliche Richtung zu ändern und dich mit einem Backcatering selbstständig zu machen?

Backen ist neben Archäologie meine zweite Leidenschaft. Ich liebe es in der Küche zu stehen und mir neue Kreationen zu überlegen. Ich habe während des Studiums damit angefangen und irgendwann ist daraus Wunsch entstanden, mein Hobby zum Beruf zu machen. 

Hilft dir dein Studium bei deinem Job?

Ja, vor allem in Sachen Selbstorganisation habe ich durch das  Studium viel gelernt.

Hat dich der Schritt in die Selbstständigkeit viel Überwindung gekostet?

Eigentlich nicht, ich hab mir gedacht, wenn ich es nicht probiere, werde ich es immer bereuen und mir irgendwann denken „hätt ichs doch gemacht“.

Welche Voraussetzungen braucht man, um sich selbstständig zu machen?

Auf alle Fälle braucht man viel Disziplin, um es wirklich durchzuziehen. Außerdem Organisationstalent und unternehmerisches Denken. Wichtig ist es, ein klares Konzept zu erstellen und zu überlegen: Was will ich und wie kann ich das umsetzen? Am Wichtigsten ist allerdings die Liebe zu dem, was man tut.

Was sind für dich die Vor- und Nachteile am Selbstständig sein?

Der große Vorteil ist, dass man unabhängig und sein eigner Chef ist und so seine Idee verwirklichen kann. Der Nachteile ist, dass man natürlich sehr viel Energie und Arbeit investieren muss, Freizeit hat man anfangs so gut wie keine. Natürlich ist es auch eine Kostenfrage, schließlich muss man sich selbst versichern und hat viele Gebühren zu begleichen. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, ob es einem das wert ist.

Was macht dir am meisten Spaß?

Backen! Ich liebe es, in der Küche zu stehen und mir neue Kreationen zu überlegen.

>> Das gesamte Interview mit Tanja findest du hier.

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 Daniel Fila „DATV“ – YouTuber, 99.500 Abonnenten

  • Alter: 26 Jahre
  • Kommt aus: Steyr
  • Ausbildung: HTL Matura, studiert jetzt an der WU Wien
  • Berufswunsch als Kind: Polizist
  • Website: www.instagram.com/datvofficial

 

Wie bist du darauf gekommen, YouTube-­Videos zu drehen?

Ein Freund hat mich auf die Idee gebracht. Im Grunde war ich auf der Suche nach einem Hobby und habe mit Let’s Plays begonnen. Dann habe ich eigene Ideen entwickelt und das Ganze hat seinen Lauf genommen.

Wie hat deine Familie darauf reagiert?

Anfangs konnten es meine Eltern nicht ganz nachvollziehen, aber mittlerweile haben sie meine Arbeit akzeptiert und freuen sich für mich.

Ist das für dich ein „richtiger“ Job oder eher ein Hobby?

Zu Beginn war es mehr ein Hobby, inzwischen ist es definitiv ein richtiger Job und ich kann auch gut davon leben.

Woher nimmst du deine Ideen für die Videos?

Manchmal entstehen meine Ideen ganz spontan, z.B. wenn ich im Zug sitze und mich langweile, teilweise werde ich durch andere Videos inspiriert.

Warum glaubst du, sind deine Clips so erfolgreich?

Ich bin einer der wenigen, die sich mehr trauen als der Durchschnitt. Es gibt für mich allerdings  schon gewisse Grenzen.

Wirst du auf der Straße oft erkannt?

Ja, mindestens einmal täglich.

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Es gefällt mir, für die Abonnenten ein kleiner Star zu sein und wenn sie sich über ein Foto mit mir freuen, ist das ein super Gefühl.

Welche Tipps hast du für alle, die professionelle YouTuber werden wollen?

Man sollte Spaß an der Sache haben bzw. aus Spaß beginnen und nicht aus einer anderen Absicht heraus. Wichtig ist auch, dass man selbstbewusst auftritt und in regelmäßigen Abständen Videos hochlädt.

>> Das gesamte Interview mit Daniel findest du hier.

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