Aktuelle Infos rund um Corona

Fast täglich gibt es neue Regelungen, da ist es nicht immer einfach, den Überblick zu bewahren. Wir haben daher kurz zusammengefasst, was für dich wichtig ist.

 

Welche Ausgangsbeschränkungen gibt es?

Seit 1. Mai sind die Ausgangsbeschränkungen wieder gelockert. Man darf wieder das Haus verlassen, wann man will. Wichtig ist, einen Meter Abstand zu den Menschen zu halten, mit denen man nicht zusammenwohnt.

Auf orf.at findest du eine Übersicht, was sich im Mai ändert und was man ab wann wieder darf.

 

In den Öffis

  • Nur fahren, wenn du gesund bist
  • 1 Meter Abstand zu anderen Passagieren halten
  • Wenn kein Ticket vorhanden ist, dann online oder beim Automaten kaufen
  • Mund-Nasen-Schutz tragen, auch an Haltestellen
  • vor dem Aussteigen möglichst spät den Sitzplatz verlassen, um Staus bei Eingangsbereichen zu vermeiden
  • und wenn möglich die Stoßzeiten vermeiden
  • bei Bedarf Handschuhe tragen

 

Fahrrad

Das Fahrrad ist auf Kurzstrecken immer noch das schnellste Verkehrsmittel.

  • Sicherheitsabstand wird durch die Konstruktion des Fahrrades gewährleistet, somit wird der enge Kontakt vermieden
  • Ein verpflichtendes Tragen eines Mund-Nasen-Schutz gibt es am Fahrrad nicht

 

Zu Fuß

  • 1 Meter Abstand zu anderen Menschen ist einzuhalten

 

Essen, Jause Restaurants

  • In Bäckereien und Supermärken musst du vor dem Betreten einen Mund-Nasen-Schutz anlegen

Ab 15. Mai haben Restaurants wieder offen. Hier gelten folgende Regeln:

  • Gäste müssen im Restaurant am Tisch keinen Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Pro Tisch dürfen nicht mehr als vier Erwachsene und dazugehörige Kinder Platz nehmen
  • Zwischen Gästegruppen muss ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden. Das gilt nicht für Gäste, die gemeinsam an einem Tisch sitzen
  • Vor dem Besuch eines Lokals soll ein Tisch reserviert werden, um Warteschlangen zu vermeiden, freie Sitzwahl ist bis auf Weiteres untersagt.

 

Handel

  • Pro Kundin/Kunde muss mindestens 10 m² Fläche zur Verfügung stehen
  • Es muss ein Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, eingehalten werden
  • Ein Tragen des MNS ist Pflicht
  • Durch diese Maßnahmen kann es zu Wartezeiten vor den Geschäften kommen

 

Friseure

  • Seit 2. Mai kannst du wieder deine Haare schneiden lassen. Wichtig zu beachten ist:
    Mund-Nasen-Schutz anlegen
  • Der Mindestabstand von einem Meter zu allen anderen Personen als der eigenen Friseurin/dem eigenen Friseur ist strikt einzuhalten
  • Nach Eintritt Hände gründlich waschen oder desinfizieren

 

Masken tragen - andere schützen!

Beim Einkaufen und in Öffis sollen Masken oder Schals getragen werden, welche Mund und Nase abdecken.  Damit soll in erster Linie verhindert werden, dass in Gesprächen, beim Husten oder beim Niesen Coronaviren über sogenannte Tröpfen übertragen werden (Tröpfcheninfektion). Und diese Tröpfchen sind meist winzig klein, kaum sichtbar, aber bei fest jedem Gespräch anzutreffen. Maske tragen bedeutet also zu allererst: Andere schützen. Somit ist das Tragen dieser Maske auch sinnvoll, wenn du in der Stadt unterwegs bist. Infos zur Maske: orf.at

Viele Geschäfte sperren wieder auf

Dass unser Daheimbleiben erfolgreich ist, zeigt auch die schrittweise Öffnung von Geschäften. 

Aber das Einkaufen hat sich verändert: Maske tragen eh klar, aber zusätzlich bleibt es wichtig, den nötigen Abstand zu halten. 1 Meter Abstand zu anderen Personen ist die Vorgabe. Das gilt insbesonders auch gegenüber dem/der KassierIn und anderen Beschäftigten im Geschäft.
Und die Geschäfte müssen dafür sorgen, dass nicht zu viele Kunden im Geschäftslokal sind. Da kann es also schon mal vorkommen, dass du vor dem Geschäft warten musst, bis du eingelassen wirst!

 

Hygienemaßnahmen bleiben:

Und immer gültig:

  • Oftmaliges Händewaschen mit warmen Wasser und Seife!
  • Gesicht – vor allem Nase, Mund und Augen – nicht mit den Fingern berühren.
  • Husten und Niesen in die Ellenbeuge
  • Taschentücher nur einmal verwenden, danach Händewaschen.
  • Keine Begrüßung mittels Händeschütteln oder Umarmung

Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass sich Menschen durch wenig Kontakt möglichst gut vor einer Infektion schützen. Lebensmittel oder Haustiere können den Virus nicht übertragen. Bei „infizierten“ Kleidern hilft schon Waschen mit 30° Celsius. Auch nach dem Anfassen von häufig berührten Dingen wie z.B. Türklinken soll an das Händewaschen gedacht werden. Weitere Infos auf: www.ages.at 

 

Österreichweite Schulschließungen – warum?

Das COVID-19 ist ein neuartiger Virus, der bei Menschen eine Erkrankung der unteren Atemwege, also Bronchien und Lunge, auslöst bzw. auslösen kann.

Besonders gefährdet sind ältere Personen oder Personen mit Vorerkrankungen, zum Beispiel Diabetes, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Menschen, die vielleicht gerade eine schwere Erkrankung hinter sich haben,... überleg mal, wen du in deinem Familien- und Bekanntenkreis kennst, auf den so etwas zutrifft.

Die Schulschließungen, Ausgangsbeschränkungen und weiteren Regelungen dienen dazu, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Stecken sich zu viele Personen gleichzeitig an, könnte das Gesundheitssystem überlastet werden – das bedeutet, es gäbe dann zu viele Patienten die dringend Hilfe brauchen und nicht alle behandelt werden können.

 

Soziale Verantwortung – du hast es in der Hand!

Selbst wenn COVID-19 für junge Menschen ohne Vorerkrankungen weniger gefährlich ist, so müssen wir alle unseren Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um Risikopatienten vor Ansteckung und das Gesundheitssystem zu schützen.

 

Gib Corona keine Chance

Die Schulschließungen sind ein Weg, soziale Kontakte und damit Ansteckungen zu vermeiden. Das heißt auch, dass Partys und gemeinsam in großen Gruppen rumhängen oder shoppen gehen als Alternativprogramm nicht geeignet sind! Die gute Nachricht aber ist – wenn wir unsere Gewohnheiten etwas ändern, können wir richtig viel bewirken! Du und deine Freunde, ihr habt es in der Hand dazu beizutragen, dass sich das Virus langsamer ausbreitet und Österreich damit gut umgehen kann.

Hier wird erklärt, wieso jetzt Handeln so wichtig ist: https://orf.at/corona/
Gute Infos zu Corona findest du auch hier: https://www.jugendportal.at/corona

 

Aber was soll ich zuhause tun?

Klar, alleine daheim rumhängen klingt langweilig. Aber mit etwas Kreativität gibt es sicher das eine oder andere, womit man sich gut die Zeit vertreiben kann. Aufgaben aus der Schule bekommst du ohnehin... aber trotzdem ist noch einige Zeit übrig, die du nutzen kannst.

Unser Tipp? Folge der @4youCard auf Instagram – dort findest du in den nächsten Wochen viele coole Ideen und Inspirationen für eine abwechslungsreiche Zeit zuhause!

Unsere TOP 5 Anti-Langweile-Tipps für Zuhause:

1. Sei kreativ! Vielleicht spielst du ein Instrument und nimmst dir ein neues Stück zum Üben vor. Oder du malst und zeichnest gern und probierst eine neue Technik aus. Schau mal auf YouTube nach Tutorials.

2. Lieblingsserie bingen! Ja, sonst heißt es immer, zu viel fernsehen ist nicht gut. In einer solchen Ausnahmesituation ist es aber durchaus mal ok. :) Oder du zockst in Ruhe ein neues Spiel.

3. Bewegst du dich gern? Macht dir Tanzen Spaß? Es muss nicht das Fitnessstudio oder der Tanzkurs sein – auch daheim kannst du dich super bewegen und Sport machen. Es gibt online Videos mit Sportprogrammen – oder versuch doch mal, dein Lieblingsmusikvideo nach zu tanzen!

4. Bist du auf Insta oder TikTok? Auch von zuhause aus kannst du super Fotos schießen oder Videos raufladen. Mach doch eine Challenge mit deinen Freunden – wer kann das verrückteste, witzigste oder originellste Foto von einem Haushaltsgegenstand, dem eigenen Zimmer oder der eigenen Wohnung (oder was euch sonst noch daheim vor die Linse kommt) schießen? Passender Hashtag dazu und vielleicht geht ihr viral? Tagge auf Insta die @4youCard und wir teilen die kreativsten Ideen.

5. Videochat mit Freunden – via WhatsApp oder Facetime oder dergleichen. Wenn ein Treffen nicht möglich ist, könnt ihr auch mit Discord & Co gut Kontakt halten. Dir fällt bestimmt einiges ein, was du eigentlich immer schon mal in Ruhe machen wolltest. Natürlich musst du dich nicht komplett daheim vergraben! Aber behalte im Hinterkopf, dass du direkten Einfluss auf die Menschen in deiner Umgebung hast und überleg dir, welches Verhalten sinnvoll ist und was du vielleicht für ein paar Wochen verändern kannst.

Bei Fragen oder wenn du etwas auf dem Herzen hast, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Schau auf www.jugendservice.at/regional nach dem JugendService in deiner Nähe und schreib uns eine Mail oder ruf an!

 

 

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