So war meine Coronazeit - Die Serie

#entspannend #anstrengend #neu

Ende April wollten wir wissen, wie Jugendliche die erste Zeit der Coronapandemie erlebt haben. Viele verschiedene Beiträge wurden gemailt und viele unterschiedliche Erlebnisse geschildert. Wer hätte gedacht, dass alle Schüler unisono froh waren, endlich wieder zur Schule gehen zu dürfen!
Zum einen um all die Freunde wieder zu treffen, zum anderen war der Online-Unterricht durchwegs anstrengender als analog in der Schulklasse zu sitzen.
Viele haben das Lesen wieder für sich entdeckt  und häufig an der frischen Luft gesportelt. Alle aber beherrschen nun die verschiedenen Möglichkeiten und Räume, wo man sich digital treffen kann, um zu chatten und sich aus zu tauschen. Ja, es war eine ungewohnte zum Großteil auch unangenehme Auszeit aus dem bisherigen Alltagstrubel. Aber es war auch Positives dabei!
Jeden Dienstag stellen wir nun einen dieser vielen Beiträge hier online. Lies einfach selbst.

Mädchen mit Hund am Sofa

 

#spannend#anstrengend#ruhig

Name: Valentina

Wohnort: Allerheiligen

Alter: 17
Schule: BBS

Mit welchen drei Eigenschaftswörtern beschreibe ich diese Coronazeit und warum?

Spannend war von Anfang an das E-Learning, weil vor der Coronazeit keiner aus meiner Schule damit Erfahrung hatte.Anstrengend ist es für mich, da man mit der Familie immer zusammen ist. Ruhig war es zu Ostern dieses Jahr. Man hat Ostern einmal ganz alleine mit der engsten Familie gefeiert.

 

„Ich habe die Zeit genutzt, um meinen Hobbys zu Hause nach zu gehen.“

Name: Anna

Wohnort: Nußbach

Alter: 15
Schule: Gymnasium Schlierbach

Erfahrungen zur Coronazeit
Auch wenn die Situation sehr ungewohnt war und man den „normalen“ Alltag vermisste, waren es für mich schöne Wochen, die ich genießen konnte. Die Vorfreude ist die schönste Freude und ich freute mich einfach darauf, dass ich bald wieder meine Freunde sehen und mit ihnen etwas erleben konnte.

Ich habe die Zeit genutzt, um meinen Hobbys zu Hause nach zu gehen. Mehr Zeit fürs Basteln, Kochen oder für das Musizieren. Ich habe mir Ukulele beigebracht und sehr oft mit meiner Schwester mit der Gitarre oder am Klavier gesungen.

Außerdem hatten meine Familie und ich sehr viel Zeit für uns und wir spielten oft Brettspiele, schauten gemeinsam Filme oder lachten bis spät in die Nacht.
Auch wenn ich die Wochen ohne irgendeinem Stress vermissen werde, könnte ich ohne meine Freunde und den vielen Erlebnissen nicht so glücklich sein. Es ist schön, wenn man sich einfach wieder auf den Spaß bei den Treffen freuen kann.

 

„Manchmal ist es das Beste einen Schritt zurück zu gehen um vorwärts zu kommen.“

Name: Elena

Wohnort: Steinbach / Steyr

Alter: 19
Beruf/Schule: Rezeptionistin

Mein Name ist Elena, ich bin 19 Jahre alt und war bis vor einem Monat noch auf Saison in einem tiroler Hotel. Gerade als ich mich richtig eingelebt hatte, war die Saison von der einen auf die andere Sekunde vorbei und ich war gezwungen den Heimweg anzutreten.

Trotzdem sehe ich eigentlich überwiegend positive Dinge an dieser Situation.
Umweltaktivisten haben so lange für Aufmerksamkeit gekämpft und "wenig" bewirkt. Corona hat innerhalb kürzester Zeit die Verunreinigungen (vorallem in der Luft) um einen großen Teil verringert.
Unsere extrem schnelllebige Welt wird langsamer und ruhiger. Menschen haben Zeit, denken über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nach und merken wie überflüssig viele Dinge, wie teure und modische Kleidung geworden sind.

Die Globalisierung wurde drastisch eingeschränkt und plötzlich wird klar wie wichtig Regionalität - heimische Unternehmen, BAUERN, Wirtshäuser,.. ist.

Wäre jetzt gerade Advent, wär es die schönste Adventzeit, die wir je wieder erleben dürften. Ruhig, besinnlich, keine überfüllten und überteuerten Weihnachtsmärkte voll mit kitschigen Kram, die Menschen geben auf einander Acht und helfen und unterstützen sich, keine Geschäfte haben geöffnet um unnötig Unmengen an teuren Geschenke zu kaufen. Stattdessen wird einfach Zeit mit den Liebsten zu Hause verbracht. Wie es früher einmal war.

Deswegen sind "regional, besinnlich und Zusammenhalt " meine 3 Worte, die für mich die Coronazeit beschreiben.

Ich freue mich dennoch, wenn wir wieder möglichst normal leben können und hoffe aber, dass die Menschen diese Zeit nicht so schnell vergessen und sich etwas mit in Ihren Alltag nehmen (bezogen auf meine 3 Worte).

Am meisten freue mich darauf, mit meinen Freunden Alternativen zum Fortgehen zu finden (da es sicher nicht so schnell geht, bis es wieder Feste gibt), weil ich glaube, dass nun unsere Kreativität gefragt ist und man gemeinsam bestimmt viele unvergessliche Geschichten schreiben kann - genauso wie früher.
Manchmal ist es das Beste einen Schritt zurück zu gehen um vorwärts zu kommen.

 

#gruselig#traurig#schön

Name: Miriam

Wohnort: Puchkirchen

Alter: 14
Schule: MS Ampflwang

CORONA-KRISE

Corona-Krise empfinde ich als schlimm, ich gebe auch offen zu das ich Angst habe. Vor allem um meine Familie habe ich große Angst. Ich finde die Zeit fühlt sich an als wäre es ein Traum oder ein schlechter Film( der 3. Weltkrieg). Es hat aber auch Vorteile ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie. Ich verbringe jetzt auch viel mehr Zeit mit meinem Papa daher er nur ab und zu in die Arbeit muss.( z.B. Hab mit ihm unseren Pool befüllt und….)

Ostern habe ich mit meiner Familie verbracht, zu Mittag haben wir ganz gemütlich gegessen und danach sind wir in den Wald gegangen. Als wir zurück waren gab es Kaffee und Torte, die Torte haben ich und meine Schwester am Vormittag gebacken. Meine Godi hat mich am Nachmittag mit dem Osterhasen überrascht allerding haben wir uns mit dem Fuß begrüßt Sie wohnt direkt neben uns. Am Gartenzaun haben wir dann Kaffee getrunken.

An den Wochenenden haben wir uns oft unsere Babyfotos angesehen. Das waren tolle Abende! Wenn ich und meine Schwester gerade nicht lernen dann Backen wir sehr gerne mit Mama z.B. Weckerl und noch weiter verschiedene Sachen ausprobiert. Wir haben ein neues Gartenhaus gebaut, wir haben auch ein Photovoltaik-Anlage bekommen. Ich bin aber sehr traurig das ich meine OMA und meinen OPA nicht besuchen darf im Pflegeheim. Meinen OPA haben wir schon oft einen Brief geschrieben. Das können wir bei OMA nicht den sie ist innerhalb 2 Wochen blind geworden und deshalb telefonieren wir mit ihr.
Das Lernen ist manchmal sehr anstrengend und nicht einfach aber trotzdem bemühe ich mich sehr alles zu schaffen.

So sehr habe ich mich noch nie auf die Schule gefreut!

Am meisten freu ich mich wenn ich wieder zur Schule gehen kann, auf meine Freunde und das ich bald vielleicht Oma und Opa besuchen darf im Pflegeheim.

gruselig: Ich finde es irgendwie gruselig, dass jeder Masken tragen muss.
traurig: Es ist traurig, weil man niemanden besuchen soll.
schön: viel Zeit mit der Familie. Die schöne Zeit mit der Familie, das viele draußen sein.

 

#langweilig#nervenaufreibend#anstrengend

Name: Veronika

Wohnort: Mauthausen

Alter: 13
Schule: Europagymnasium Auhof Linz

Wenn die Coronabeschränkungen sich nun lockern, freue ich mich am meisten, wenn ich wieder in die Schule gehen kann und meine Freunde wiedersehen kann. Darauf muss ich jedoch noch 2 Wochen warten. Bis dorthin versuche ich noch viel zuhause zu bleiben und sehr vorsichtig zu sein. Auch werde ich weiterhin kaum einkaufen gehen. Wenn die Schule beginn, kann ich leider nur einen kleinen Teil meiner Freunde wiedersehen, da die meisten in andere Klassen gehen oder in die andere Gruppe eingeteilt wurden. Das finde ich sehr schade, denn ein Treffen in der Freizeit ist etwas schwierig, da wir alle etwas weiter auseinander wohnen.  Facetimen ist auch keine Lösung für länger Zeit.

Ich würde die Coronazeit mit folgenden Eigenschaftswörtern beschreiben:
 langweilig, nervenaufreibend und anstrengend

Anstrengend, weil die Schulaufgaben nicht die einfachsten waren und sie sich häuften. Und für mich die Organisation nicht sehr einfach war. 

Nervenaufreibend, weil ich keine Geschwister- und Elternfreie Zeit hatte. Obwohl diese ja auch schön war, wenn wir alle viel Zeit miteinander verbrachten.

Langweilig, weil man mit der Zeit nicht mehr wirklich weiß, was man anfangen soll, nicht die ganze Zeit am Handy sein will und sich nur schwer für kreative Sachen motivieren kann und weil ständig sportliche Betätigung auch anstrengend wird.

Aus der Coronazeit möchte ich mir behalten, dass ich auch unter der Schulzeit mehr in die frische Luft gehe und, dass man nicht so oft in der Woche einkaufen gehen muss und somit Geld und Zeit spart und der Umwelt etwas Gutes tut.  Einmal in der Woche einkaufen reicht.

 

#aufmerksam#produktiv#konzentriert

Name: Sophie

Wohnort: St. Marien

Alter: 20
Uni: Studentin

 

Schon einmal von der „Pomodoro-Technik“ gehört?

Aufmerksam, produktiv, konzentriert. Wer wünscht sich nicht, seine Lerneinheiten so beschreiben zu können? Und wer wünscht sich nicht, dass die Konzentration einmal nicht gleich in den ersten Minuten schon wieder futsch ist? Doch gerade in Zeiten des „Distance Learnings“, in denen es gilt, sich selbst zu motivieren, scheint es unglaublich schwierig zu sein, wirklich konzentriert und produktiv bei der Sache zu sein und sich in seinem Zimmer nicht von tausend anderen Dingen ablenken zu lassen.

Auf der Suche nach einer Lernmethode, die es mir ermöglicht, meine Lernzeit so produktiv wie möglich zu gestalten, bin ich auf die „Pomodoro-Technik“ gestoßen: 25 Minuten Lernen, 5 Minuten Pause. Dies bis zu vier Mal wiederholen und dann eine längere Pause einlegen. Klingt nicht nur einfach, ist auch wirklich ganz einfach umgesetzt! Und das Beste an dieser Methode? Neben den nun produktiven Lerneinheiten, bei denen ich konzentriert bei der Sache bin, bleibt genug Zeit, um Musik zu hören, Sport zu machen, mit Freundinnen und Freunden zu telefonieren oder einfach faul auf der Couch zu liegen. Hört sich nicht schlecht an, oder? Also ich für meinen Teil, werde mir diese Methode auf jeden Fall beibehalten!

 

„Am meisten vermisse ich meine Freunde, meine Familie und mein Badminton Training.“

Name: Jessica

Wohnort: Linz

Alter: 17
Schule: BRG solarCity Linz

Anfangs dachte ich mir, dass die ganze Corona Krise auch positive Seiten hätte. Man lebt langsamer, weil man das Gefühl hat nichts zu verpassen da die Welt still steht. Ich als Maturantin kann nicht ganz still stehen und die Zeit für mich genießen, weil ich trotzdem viel für die Matura lernen muss und besonders zu Beginn eine Tonne von Arbeitsaufträgen erledigen musste.

Am meisten vermisse ich meine Freunde, meine Familie und mein Badminton Training. Mir fehlt es, mich draußen viel zu bewegen und in der Halle zu trainieren. Tatsächlich fehlt mir auch meine Schule und der Spaß, den wir immer hatten. In der Zukunft möchte ich die teilweise erlernte Ruhe beibehalten, die man gezwungenerweise erlernen musste. Ich fände es auch wichtig, dass der Fokus nach der Krise mehr auf dem Klimaschatz läge. Man sieht gerade jetzt wie stark sich die Abgase reduzieren, weil viele Menschen zuhause bleiben.

 

 

Später möchte ich im Alltag einfach öfter abschalten, um zu realisieren was wirklich wichtig für mich ist und das sind meine Freunde und meine Familie.
Schönen Tag und gesund bleiben!:)

 

#arbeitsintensiv #ruhig #solidarisch

Name: Barbara

Wohnort: Vorderweißenbach

Alter: 22
Uni: Salzburg

 

Der 10. März 2020 begann wie ein ganz normaler Tag und einen normalen Tag hatte ich um 8.00 Uhr am Weg zu meiner ersten Vorlesung auch erwartet. Doch schon gegen 11.30 Uhr kam das erste Mal Unruhe an der Universität auf, denn die Regierung hatte zu diesem Zeitpunkt gerade verkündet, dass die Universitäten zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 bald geschlossen werden würden. Um 12.29 Uhr kam dann mitten in einer Lehrveranstaltung die Bestätigung: Ab sofort würden alle Präsenzlehrveranstaltungen auf digitalen Lehrbetrieb umgestellt werden! Somit begann am 10. März 2020 nach der Heimreise von meinem Studienort Salzburg meine persönliche Quarantäne und mein Sommersemester am Computer.

 

Beschreiben würde ich die letzten zwei Monate so: #arbeitsintensiv #ruhig #solidarisch

Nach einer Woche Startschwierigkeiten und Eingewöhnung, ging es an der Universität schon wieder wie gewohnt weiter – und zwar richtig #arbeitsintensiv! Alles, das man normalerweise während einer Lehrveranstaltung vermittelt bekommt, musste man sich nun zuhause selber erarbeiten. Zusätzlich ging das ab, was selbst anstrengende und lange Tage an der Uni immer wieder bereichernd macht: soziale Kontakte! Doch mittlerweile hat sich das nun auch eingependelt und Vorlesungen und Gruppenarbeiten über Videokonferenzen sind zur Normalität geworden. Es kristallisieren sich ungeahnte Vorteile heraus und es ist längst nicht mehr so unwahrscheinlich, dass für manche Lehrveranstaltungen Online-Lehre die Zukunft sein könnte.

 

Obwohl viel zu tun ist für die Uni, bleibt auch einige Zeit, die Ruhe zu genießen, da soziale Verpflichtungen nun für längere Zeit ausfallen und private Feiern tabu sind. So #ruhig hat man es sonst ja selten. Gerade in dieser Zeit hatte ich zuhause die Gelegenheit, mal Zeit mit der Familie zu verbringen und gemeinsame Spieleabende zu veranstalten. Da lernt man wieder, zu schätzen, von welch tollen Menschen man eigentlich umgeben ist.

Zu guter Letzt war die Corona-Zeit eine Zeit, in der wir uns alle #solidarisch gezeigt haben. Von kleinen Gefallen bis zu großen Unterstützungen haben Leute in ganz Österreich zusammengeholfen und gleichzeitig trotzdem den nötigen Abstand eingehalten. Egal ob du zuhause für die Familie kochst, beim Putzen hilfst oder im Ort für ältere Menschen den Einkauf erledigst, all das hilft uns, diese Zeit gemeinsam durchzustehen. Danke also dafür!

 

#Einzelhandel #Sicherheitsabstand #Mund- und Nasenschutz

Foto: Anna aus Oberneukirchen

Name: Anna
Wohnort: Oberneukirchen
Alter: 18

 

Meine Erfahrungen mit Corona sind, dass ich im Einzelhandel arbeite und sehr viel mit Kunden zu tun habe. Manche Kunden nehmen es sehr ernst und halten den Sicherheitsabstand ein und andere (besonders ältere) kommen dir sehr nahe.
Das mit den Mund- und Nasenschutz ist auch so eine Sache manche haben ihn nur über den Mund und nicht auch über der Nase.

 

„Hoy día no vas a trabajar!” (Heute wirst du nicht arbeiten)

Name: Lydia
Ort: Regau
Alter: 19
Schule: Matura 2019 am BRG Schloss Wagrain


Corona verleiht Flügel

Noch Mitte März saß ich als Freiwillige in Peru, umgeben von Kindern und plante eine Reise zum Machu Picchu. Ich war bereits im 7. Monat von meinem Auslandsjahr und hatte mir meine vier Wochen Urlaub für den Schluss aufgehoben. Die 7 Monate verbrachte ich spielend, lachend und weinend mit den Kindern und Jugendlichen im Projekt. Anfangs war die Zeit dort nicht immer leicht, doch mit mehr Übung im Spanischsprechen lernte ich nicht nur die Menschen, sondern auch die Kultur verstehen und die Jugendlichen in meiner Arbeit wurden zu meinen Freundinnen. Wir tanzten, spielten und aßen zusammen und sie erzählten mir ihre Schicksale, die mich oft schaudern ließen.

Einen Tag später sagte meine Gastmutter zu mir: „Hoy día no vas a trabajar!” (Heute wirst du nicht arbeiten).  Die Schulen wurden geschlossen, von einem Tag auf den Anderen und ich erhielt eine E-Mail von meiner Freiwilligenorganisation, dass alle Freiwilligen zuhause bleiben sollen.

Lange Rede - kurzer Sinn, wenige Tage später saß ich aufgrund des COVID-19 in einem der letzten Flugzeuge Richtung Europa, ohne mich von meiner Arbeit oder der Stadt verabschiedet zu haben. So plötzlich wie mein Abschied, so plötzlich war auch die Ankunft in Österreich für mich. Meine Freunde, die ich schon solange vermisst habe, konnte ich wieder nur online treffen, meine Lieblingsrestaurants waren geschlossen und meine Großeltern konnte auch nicht besuchen. So verbringe ich meine Zeit mit Kuchen backen, Puzzle bauen und klicke mich wehmütig durch meine Erinnerungsfotos. Jetzt bin ich auf der Suche nach Arbeit, denn bis zum Studium sind es noch einige Monate, die sonst mit Langweile gefüllt sein werden.

In den Wochen, die ich jetzt schon hier bin, habe ich gelernt, wie wichtig es ist, sich manchmal Zeit zum Nachdenken zu nehmen und die Ruhe zu genießen, die sonst in unsrem Leben oft zu kurz kommt.

Ich wäre liebend gerne in Peru geblieben, hätte weiter Ceviche gegessen und den Amazonas Regenwald erkundet, doch all das wäre nicht mehr möglich gewesen, also bin ich froh zuhause bei meiner Familie zu sein.

 

Foto: Lydia aus Regau in Peru

#einschränkend #umweltfreundlich #unangenehm

Name: Niklas
Ort: Ansfelden
Alter:14
Schule: NMS Ansfelden

Liebe Menschen die das hier gerade sehen! :)

Ich freue mich am meisten nach dieser Krise auf meine Freunde und Familie, sie fehlen mir schon ganz arg...

Zu den 3 Eigenschaften: Corona ist...

...einschränkend, ich denke das erklärt sich von selbst, aber wenn nicht, ich sag nur Ausgangsbeschränkungen etc.

...umweltfreundlich, da wenig mit Flugzeugen geflogen wird und allgemein weniger herumgefahren wird, man hört ja auch dass die Delfine in Italien wieder rauskommen!

...unangenehm(nervend), weil man niemanden treffen darf und man nur zuhause sitzt, am Handy hängt oder lernt, gottseidank hat meine Mutter gerade einen Radfahr-addict, somit kommen wir auch raus!

Was ich aus dieser Zeit mitnehmen werde, ist die Ruhe und die Entspannungszeiten

 

#zach #fad #komisch

Name: Johanna
Ort: Haag am Hausruck
Alter: 15
Schule: Bafeb Ried im Innkreis

Corona- Krise, wie soll man die Zeit nutzen?

Dadurch, dass ich am Land wohne, ist es für mich nicht sehr schwierig, meine Freizeit zu gestalten. Ich bin jetzt oft im Garten oder im Wald und genieße das, meist schöne, Wetter. Für die Menschen, die in der Stadt wohnen ist das leider nicht so einfach, doch ich hoffe, dass auch die Geduld haben und abwarten. Immerhin dürfen wir bald wieder in die Schule.
Damit kommen wir zu den eigentlichen Themen. Eine der Fragen war, auf was ich mich nach den Beschränkungen am meisten freue. Tja, ich denke auf die Schule und meine Freunde, denn seien wir mal ehrlich, so allein zu Hause lernen ist schon ziemlich langweilig, oder?

Die Coronazeit würde ich mit diesen drei Eigenschaftswörtern beschreiben: zach (langwierig), fad (langweilig) und komisch. Natürlich versteht man, dass man halt jetzt mal für ein paar Monate zurückstecken muss, aber es ist trotzdem schwierig. Ich für meinen Teil habe ein sehr komisches Gefühl, wenn ich einkaufen gehe und überall die Menschen mit Masken sehe. Man muss sich erst daran gewöhnen, dass das Leben jetzt etwas anders wird!

Aus der Coronazeit möchte ich mir behalten: Das lernen, denn es ist nicht leicht diszipliniert alle Aufgaben durchzuführen, wenn man zu Hause ist und den guten Draht zu meinen Eltern und meinem Bruder da wir momentan alle vier zu Hause aufeinander hocken!

 

#Familienzeit #Videokonferenzen #E-Learning

Foto: Lisa Maria aus Micheldorf

Name: Lisa Maria
Ort: Micheldorf
Alter: 19
Schule: FH Hagenberg

Unzählige Stunden vorm Laptop: Studieren zu Coronazeiten

Das 4. Semester meines Studiums an der FH Hagenberg habe ich mir eigentlich ein bisschen anders vorgestellt: Plötzlich studiert man nicht mehr an der FH, sondern im alten Kinderzimmer. Die Coronakrise hat nämlich von einem Tag an den anderen plötzlich alles umgekrempelt.

Nachdem wir nach den Semesterferien im März ins Sommersemester 2020 gestartet sind, scherzten wir noch mit unseren Lehrenden. „Schauen wir mal, wie lang ich noch 2m vor euch stehen darf oder ob wir bald einen größeren Abstand halten müssen!“, meinte ein Professor in der ersten Woche. Wesentlich schneller als gedacht hieß es dann in einer Email der Geschäftsführung der FH Oberösterreich: „Ab morgen findet keine Präsenzlehre mehr statt“. Das ging definitiv schneller als wir ursprünglich dachten. Studieren von zu Hause, na das wird was werden…

Nun nach mittlerweile fünf Woche Fernlehre, muss ich allerdings sagen, dass das wesentlich besser funktioniert als ursprünglich erwartet: In Rekordzeit wurde an der gesamten FH Microsoft Teams eingerichtet und von einen Tag auf den anderen spazierte ich nicht mehr täglich um 8:00 Uhr in die FH, sondern durfte die Vorlesungen und Übungen auf der Couch genießen. Ganz egal ob Programmieren, Online Marketing oder Sozialpsychologie, das Distance Learning gehörte schon nach wenigen Tagen zu unserem Alltag. (Ganz nebenbei ist es ab uns zu wirklich sehr gemütlich, wenn man im Pyjama vorm Laptop sitzt und während der ersten Vorlesung sein Frühstücks-Müsli genießen kann.)

Das Distance Learning hat natürlich auch seine Schattenseiten. Wirklich abzuschalten fällt oft schwer, da sich der FH-Alltag nun weitaus weniger vom restlichen Tag unterscheidet als davor. Ein weiterer Aspekt der die Fernlehre recht beschwerlich macht, sind die fehlenden persönlichen Kontakte. Trotz Apps wie FaceTime, Houseparty und vielen mehr, geht mir ganz besonders eines ab: Die Freunde und Studienkollegen, mit denen man in den Pausen (oder manchmal auch in den Vorlesungen) plaudern kann, mit denen man gemeinsam Mittagessen geht oder man gerne auf den FH-Festen den ein oder anderen Spritzer trinkt. Der persönliche Austausch in Gruppenprojekten, das Treffen von Freunden oder auch die vielen Veranstaltungen, die im Sommersemester bei uns am Campus geplant waren, fallen jetzt aus.

Nichtsdestotrotz können wir FH-Studierenden uns glücklich schätzen! Ein „neutrales Semester“, wie BM Fassmann das regelmäßig bezeichnet, kommt bei uns also nicht in Frage. Auch wenn momentan noch nicht ganz feststeht, wie die anstehenden Prüfungen abgehalten werden, haben wir die Möglichkeit das Semester wie geplant abzuschließen und verlieren keine Zeit im Studium, was nicht selbstverständlich ist in Zeiten wie diesen!

Auch wenn ich mich natürlich freue, wenn ich meine Studienkollegen (und auch die Professoren) wieder persönlich im Hörsaal sehen darf, bin ich froh, dass wir die Möglichkeit haben unser Studium auch in der aktuellen Situation fortsetzen können. Und noch dazu habe ich nun wieder einmal die Möglichkeit einige Wochen und Monate mit meiner Familie zu verbringen, was ganz besonders schön ist! Jetzt heißts also: Optimismus beibehalten!

 

Am meisten freue ich mich, wenn ich wieder Fußball spielen kann.

Name: Daniel
Ort: Kollerschlag
Alter: 17
Schule: BRG Rohrbach

Am meisten freue ich mich, wenn ich wieder normal Fußball spielen kann. Zumindest wird in zwei Wochen das Training wieder starten, jedoch unter bestimmten Bedingungen. Das ist immerhin ein großer Schritt, der gemacht wird und auf den ich mich besonders freue.
Während der Corona Zeit habe ich mir vorgenommen, dass ich jeden Tag mindestens 1 Stunde lang ein Buch lese. Das möchte ich auch nach der Corona Zeit übernehmen.

 

#hängengeblieben #quarantänestress #bummbummvogel

Foto: Flora aus Garsten

Name: Flora
Wohnort: Garsten
Alter: 20
Beruf: Krabbelstube

Es schaut so aus, als würde das Leben wie eh und je (oder doch ein bisschen anders?) wieder Fahrt aufnehmen. Ich stehe dem mit gemischten Gefühlen gegenüber, weil ich die Kurzarbeit mit 50% sehr genossen habe.
Am allermeisten sind mir meine Freunde abgegangen. Fürs 1. Mai Wochenende habe ich schon ein Lagerfeuer im kleinen Freundeskreis geplant...

Apropos planen- ein Eigenschaftswort für diese Zeit ist definitiv ungeplant #quarantänestress.
Ich verplane sehr gern jede Minute. Das war eine große Umstellung.

#hängengeblieben bin ich immer wieder. Zum Glück nur am Bildschirm der Anderen. Bei meinen Videokonferenzen mit Pfadfindern, Akkordeonisten, Freunden und Familie war die Frage "bist nu do?" mit Abstand am häufigsten.
Rund um mein Haus bin ich alle Wege gefühlte 500 mal abgegangen, gelaufen oder geradelt. Dabei hörte ich so viele Spechte wie noch nie zuvor.
#bummbummvogel, wie ein Kind in der Krabbelstube den Specht immer nennt, ist mein drittes Lieblings-Krisen-Wort.

Was mir bleibt: eine sehr harmonische Beziehung zu meiner engsten Familie und ein gutes Verantwortungsbewusstsein, weil ich in der Arbeit viel alleine regeln durfte.
Das darf auch gern längerfristig sein:)

 

#spannend #langweilig #sportlich

Foto: Vanessa aus Wolfern

Name: Vanessa
Ort: Wolfern
Alter: 15
Schule: BAFEP Steyr

Wie ich meine Corona Zeit beschreiben würde mit drei Eigenschaftswörtern?

Auf jeden Fall mit dem Wort spannend, da ich in der Corona Zeit viel erlebt habe z.B. meinen Geburtstag. Ebenso mit den Wörtern langweilig und sportlich. Langweilig, weil ich nie wusste so recht was ich machen sollte, da ich meinen Lernstoff immer schnell erledigt hatte und sportlich davon, da ich jeden Tag Sport mache wenn ich Zeit habe egal was, angefangen von laufen, Rad fahren bis zu den verschiedensten Workouts.

 

Pass gut auf DICH auf, genieße DEINE Freizeit trotz der Ausgangbeschränkungen

Name: Stefanie
Ort: Schwertberg
Alter: 16 Jahre
Schule: HTL Steyr


HEY Mädels und Jungs

Jetzt sind wir schon seit 9. März zu Hause. Für mich fühlt es sich immer noch so an als wäre es ein verlängertes Wochenende und nur dass wir Onlineunterricht haben. Anfangs war dies jedoch aufgrund der Serverüberlastungen der Schule sehr mühevoll, doch nun, geht dies zum Glück wieder einwandfrei. Zu Beginn war es für mich sehr ungewohnt, da ich eine Internatschülerin bin und es gewohnt war nach der Schule mit den Mädels shoppen zu gehen, miteinander Sport zu treiben, Spaß zu haben und vieles mehr. Doch am Homeoffice gibt es auch positive Gründe wie, dass ich jetzt nicht mehr jeden Montag um 5 Uhr früh aufstehen muss um rechtzeitig zu Schulbeginn in der Schule zu sein und nun auch mehr Zeit in meiner Freizeit habe, da sonst fast immer der Unterricht erst um 5 Uhr endet.

Mein Tagesablauf lässt sich im Großen und Ganzen ganz einfach sagen:

ausschlafen, frühstücken, Unterricht, Mittagspause, Unterricht, Serienschauen, Workouts/Sport machen, ... In erster Linie hört sich mein Tagesablauf langweilig an, doch wenn man überlegt, was da alles dahintersteckt, ist er alles andere als langweilig. Ich habe mir auch angefangen, dass ich für die ganzen Arbeitsaufträge immer eine To-Do-List mache, da ich so alles im Überblick habe und ich nichts vergesse, außerdem mache ich immer gleich alles so bald wie nur möglich, da ich dann später keinen Zeitdruck und Stress bekomme. Dies werde ich mir dann auch für die Zukunft beibehalten und auch dass ich zwischendurch mal ein kleines Workout einlege.

Mein Tipp für DICH:

Pass gut auf DICH auf, genieße DEINE Freizeit trotz der Ausgangbeschränkungen, meide den Kontakt mit den Großeltern, sowie Freunden und triff dich stattdessen online zum Beispiel über Videochats. Um natürlich auch nicht an den Sessel angeklebt zu werden, durch die ganzen Arbeitsaufträge, wäre ein guter Tipp von mir zwischendurch je nach Lust und Laune kurze Workouts zu betreiben, denn so bleibst DU nicht nur fit und munter, sondern auch DEINE Konzentration wird gefördert.

 

#lustig #anstrengend #gemeinsam

Foto: Valentin aus Mauthausen

Name: Valentin
Ort: Mauthausen
Alter: 10
Schule: VS Mauthausen

Die Corona-Ferien waren für mich auf keinen Fall richtige Ferien. Ich musste viel lernen und das war sehr anstrengend. Ich wollte immer lieber spielen, sobald ich meine Spielsachen im Zimmer sah.

Die Zeit zuhause war aber auch schöne, da wir alle, meine beiden Schwestern, Mama und Papa, fast immer gemeinsam zuhause waren. Wir werkten, spielten, sportelten und kochten gemeinsam. 

Ich habe jetzt auch viel beim Kochen und Nähen gelernt. Jetzt kann ich zum Beispiel ein „Geschnetzeltes“ kochen oder mir eine Mundschutzmaske nähen.

Mein größtes Erlebnis zuhause war, als ich einen Salto im Trampolin gelernt habe.

Wenn die Beschränkungen locker werden, bleibe ich trotzdem noch 14 Tage bis zum Schulbeginn zuhause. Sobald die Schule los geht, freue ich mich auf meine Freunde und auf das gemeinsam lernen. Jetzt habe ich nicht mehr viel Zeit mit meinen Freunden in der Schule, da ich in der 4. Klasse bin und jeder nach den Ferien in eine andere Schule geht.

 

Die Coronazeit zuhause beschreibe ich mit diesen Wörtern:
lustig – anstrengend – gemeinsam

 

#anstrengend #lang #neu

Name: Katharina
Ort: Grieskirchen
Alter: 12
Schule: Montessori-Sonnenhaus Lambach

Die drei Eigenschaftswörter, die ich mit der Corona Zeit verbinde:
#anstrengend - sich das Lernen daheim einzuteilen und zu machen
#lang - weil ich meine Freundinnen schon sehr vermisse
#neu - weil alles von einem Tag auf den anderen anders war

 

#entspannend #anstrengend #verwirrend

Anna H. aus Mattighofen

Name: Anna
Wohnort: Mattighofen
Alter: 15
Schule/Beruf: BAfEP in Salzburg


Auf was freu ich mich am meisten, wenn die Coronabeschränkungen wieder aufgehoben sind?

Meine Freunde wieder in den Arm nehmen, Picknicken gehn, etwas mit Freunden erleben, Abenteuer, einfach raus!

Mit welchen drei Eigenschaftswörtern beschreibe ich diese Coronazeit und warum?

#Entspannend - ich habe nicht so viel stress, habe Zeit für mich, zeit für Yoga und Sport oder Lesen und einfach chillen, Zeit, die ich normalerweise nicht habe. 
#Anstrengend - home schooling ist sehr anstrengend, außerdem geht mir meine Family auch schon langsam auf den S**k
#Verwirrend- man weiß nicht so ganz, wann es vorbei ist, wann ich wieder in die Schule kann, keiner weiß wann genau ein Impfstoff kommt, jetzt ist man sich doch nicht sicher, ob man immun sein kann, wann wird das Leben wieder normal...?

Das möchte ich mir aus dieser Coronazeit behalten!

Sport! Habe gemerkt wie gut es mir tut! Genauso wir handyfreie Zeit, um etwas mit Freunden zu machen. Ich schätze Berührungen und Zeit mit anderen jetzt viel mehr!!

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