Wie funktioniert eigentlich… Ein Touchscreen

Ein Touchscreen

Ob am Handy, iPad oder beim Fahrkartenautomat– Touchscreens begegnen uns im Alltag überall. Ein Klick auf den Bildschirm und das Gerät weiß, was ich von ihm will. Aber welche Technik steckt eigentlich dahinter?

 

Name: Touchscreen, der

Geburtsdatum: Der erste Touchscreen wurde bereits Anfang der 70er Jahre entwickelt.

Vorteile: Einfach zu bedienen, platzsparend, schnell

Vorlieben: Wird gerne sanft berührt und angetippt, aber bitte nicht ungeduldig sein!

 

 

Weshalb reagiert der Bildschirm auf Berührung?

Da gibt es verschiedene Systeme: Kapazitive Touchscreens , wie sie bei Smartphones meist verwendet werden, ermitteln die Position der Berührung durch Veränderung eines elektrischen Feldes. Elektroden in den Ecken erzeugen ein schwaches elektrisches Feld. Bei einer Berührung wird ein Teil der Ladung des Feldes abgeleitet. Diese Veränderung lässt sich messen – und so die Position des Fingers bestimmen. Resistive Touchscreens erkennen die Berührung durch leichten Druck auf eine Spezialfolie. Auf der Bildschirmoberfläche liegt eine elektrisch leitende Folie. Darüber liegt eine zweite Folie, durch mikroskopisch kleine Abstandshalter von der ersten Folie getrennt. Wird die zweite Folie durch eine Berührung des Touchscreens heruntergedrückt, fließt ein schwacher Strom. Es gibt auch noch induktive Touchscreens, die aber nicht mit dem Finger, sondern mit einem Eingabestifte mit einer integrierten Spule gesteuert werden. Diese Spule erzeugt ein elektromagnetisches Feld, dass dann von Sensoren im Bildschirm erfasst wird.

Warum muss man manche Touchscreens mit dem nackten Finger berühren?

Wenn Touchscreens nur auf Berührung mit dem Finger reagieren, nicht aber auf einen Stift oder anderen Gegenstand, handelt es sich dabei um einen kapazitiven Touchscreen. Da er durch Veränderung des elektronischen Feldes funktioniert, benötigt er die elektronische Ladung des Körpers. Resistive Touchscreens hingegen funktionieren über Druck, man kann sie damit mit jedem beliebigen Gegenstand bedienen.  

Was kommt nach dem Touchscreen?

Obwohl Touchscreens erst vor rund zehn Jahren ihren Durchbruch geschafft haben, könnten sie bald schon wieder überholt sein.  Denn, da sind sich Experten einig, die Zukunft ist berührungslos. Immer mehr Geräte sollen schon bald mit Hilfe von Blick- oder Gestensteuerung funktionieren. In Zukunft könnten auch Alltagsgegenstände wie Bücher oder Kleidung als Touchscreen dienen.

 

 

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