Wir geben Corona keine Chance!

Ist nun schon einige Tage her, dass wir mit den Ausgangsbeschränkungen und der gänzlichen Schulschließung leben. Und Ja, es hat schon Wirkung gezeigt: Die Corona-Neuerkrankungen wurden etwas eingedämmt und somit bleibt unser Gesundheitssystem handlungsfähig. Hierfür ein Dankeschön auch an dich. Aber noch ist die Corona-Zeit nicht vorbei und somit bleiben die Ausgangsbeschränkungen und die Schulschließungen bis auf weiteres aufrecht!

Welche Ausgangsbeschränkungen gibt es?

Du darfst dein Zuhause nur dann verlassen, wenn
… es für den Beruf nötig ist und hier auch nur dann, wenn es sich um nicht aufschiebbare Tätigkeiten handelt.
… notwendige Besorgungen getätigt werden müssen (Lebensmittel einkaufen, zur Apotheke gehen, …).
… anderen Personen geholfen werden muss (Einkäufe tätigen, Unterstützung im Alltag)
… du Spaziergänge brauchst; aber nur mit Personen, welche im gemeinsamen Haushalt leben.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass sich Menschen so gut wie gar nicht persönlich treffen, denn das Virus braucht Menschen, damit es sich ausbreiten kann. Sind aber keine an zu treffen, kann es nicht mehr weiter. Lebensmittel oder Haustiere können den Virus nicht übertragen. Bei „infizierten“ Kleidern hilft schon Waschen mit 30° Celsius (weitere Infos auf www.ages.at ).

Ja, das ist massiv, aber mit diesen Maßnahmen ist es schon gelungen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Masken tragen  - andere schützen!

Erweitert wurden diese Maßnahmen um das verpflichtende Tragen von Masken beim Einkaufen, welche Nase und Mund abdecken. Damit soll in erster Linie verhindert werden, dass in Gesprächen, oder beim Niesen Coronaviren über sogenannte Tröpfen übertragen werden (Tröpfcheninfektion). Und diese Tröpfchen sind meist winzig klein, kaum sichtbar, aber bei fest jedem Gespräch an zu treffen. Maske tragen bedeutet also zu allererst: Andere schützen. Somit ist das Tragen dieser Maske auch in den Öffis sinnvoll, oder wenn du in der Stadt unterwegs bist.
Aktuelle Informationen bietet laufend der ORF (orf.at).

Österreichweite Schulschließungen – warum?

Das COVID-19 ist ein neuartiger Virus, der bei Menschen eine Erkrankung der unteren Atemwege, also Bronchien und Lunge, auslöst bzw. auslösen kann.

Besonders gefährdet sind ältere Personen oder Personen mit Vorerkrankungen, zum Beispiel Diabetes, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Menschen, die vielleicht gerade eine schwere Erkrankung hinter sich haben,... überleg mal, wen du in deinem Familien- und Bekanntenkreis kennst, auf den so etwas zutrifft.

Die Schulschließungen und die Ausgangsbeschränkungen dienen dazu, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Stecken sich zu viele Personen gleichzeitig an, könnte das Gesundheitssystem überlastet werden – das bedeutet, es gäbe dann zu viele Patienten die dringend Hilfe brauchen und nicht alle behandelt werden können.

Soziale Verantwortung – du hast es in der Hand!

Selbst wenn SARS-CoV-2 für junge Menschen ohne Vorerkrankungen weniger gefährlich ist, so müssen wir alle unseren Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um Risikopatienten vor Ansteckung zu schützen.

Gib Corona keine Chance

Die Schulschließungen sind ein Weg, soziale Kontakte und damit Ansteckungen zu vermeiden. Das heißt auch, dass Partys und gemeinsam in großen Gruppen rumhängen oder shoppen gehen als Alternativprogramm zur Schule nicht geeignet sind! Die gute Nachricht aber ist – wenn wir uns jetzt alle etwas einschränken, können wir richtig viel bewirken! Du und deine Freunde, ihr habt es in der Hand dazu beizutragen, dass sich das Virus langsamer ausbreitet und Österreich damit gut umgehen kann.

Hier wird erklärt, wieso jetzt Handeln so wichtig ist: https://orf.at/corona/
Gute Infos zu Corona findest du auch hier: https://www.jugendportal.at/corona

Aber was soll ich zuhause tun?

Klar, alleine daheim rumhängen klingt langweilig. Aber mit etwas Kreativität gibt es sicher das eine oder andere, womit man sich gut die Zeit vertreiben kann. Aufgaben aus der Schule bekommst du ohnehin... aber trotzdem ist noch einige Zeit übrig, die du nutzen kannst.

Unser Tipp? Folge der @4youCard auf Instagram – dort findest du in den nächsten Wochen viele coole Ideen und Inspirationen für eine abwechslungsreiche Zeit zuhause!

Unsere TOP 5 Anti-Langweile-Tipps für Zuhause:

1. Sei kreativ! Vielleicht spielst du ein Instrument und nimmst dir ein neues Stück zum Üben vor. Oder du malst und zeichnest gern und probierst eine neue Technik aus. Schau mal auf YouTube nach Tutorials.

2. Lieblingsserie bingen! Ja, sonst heißt es immer, zu viel fernsehen ist nicht gut. In einer solchen Ausnahmesituation ist es aber durchaus mal ok. :) Oder du zockst in Ruhe ein neues Spiel.

3. Bewegst du dich gern? Macht dir Tanzen Spaß? Es muss nicht das Fitnessstudio oder der Tanzkurs sein – auch daheim kannst du dich super bewegen und Sport machen. Es gibt online Videos mit Sportprogrammen – oder versuch doch mal, dein Lieblingsmusikvideo nach zu tanzen!

4. Bist du auf Insta oder TikTok? Auch von zuhause aus kannst du super Fotos schießen oder Videos raufladen. Mach doch eine Challenge mit deinen Freunden – wer kann das verrückteste, witzigste oder originellste Foto von einem Haushaltsgegenstand, dem eigenen Zimmer oder der eigenen Wohnung (oder was euch sonst noch daheim vor die Linse kommt) schießen? Passender Hashtag dazu und vielleicht geht ihr viral? Tagge auf Insta die @4youCard und wir teilen die kreativsten Ideen.

5. Videochat mit Freunden – via WhatsApp oder Facetime oder dergleichen. Wenn ein Treffen nicht möglich ist, könnt ihr auch mit Discord & Co gut Kontakt halten. Dir fällt bestimmt einiges ein, was du eigentlich immer schon mal in Ruhe machen wolltest. Natürlich musst du dich nicht komplett daheim vergraben! Aber behalte im Hinterkopf, dass du direkten Einfluss auf die Menschen in deiner Umgebung hast und überleg dir, welches Verhalten sinnvoll ist und was du vielleicht für ein paar Wochen verändern kannst. Bei Fragen oder wenn du etwas auf dem Herzen hast, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Schau auf www.jugendservice.at/regional nach dem JugendService in deiner Nähe und schreib uns eine Mail oder ruf an!

 

 

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