Was ist denn nun E-Sports?

Eigentlich wie Sport, aber auch ganz anders.

Speziell die Coronazeit mit ihren einschränkenden Maßnahmen hat dem E-Sport eine breite Öffentlichkeit gegeben.

E-Sports ist rd. 30 Jahre alt

Plötzlich wurden Formel1-Rennen online gefahren, Bundesliga Fußballspiele online ausgetragen. Beide Mal unter der Beteiligung von Stars aus dem analogen Sportbereich. Aber E-Sport hat es schon vorher gegeben. 1997 wurde die ESL (Elektronic Sports League) gegründet, eine weltweite Plattform für E-Sport. Mittlerweile sind mehr als 10 Millionen Spieler registriert. Bereits vor knapp 20 Jahren wurde in Deutschland die erste E-Sport-Liga gegründet und seit 2007 gib es den E-Sports Verband Österreich. UND: E-Sport beinhaltet viel mehr als nur bekannte Sportarten wie Fußball, Basketball oder Eishockey digital zu spielen.

LoL, CS:GO, Dota2 und Co

Die weit aus größten (und auch finanziell einträglichen) E-Sport-Turniere werden in Spielen wie LoL (League of legends), Dota 2, CS:GO (Counter Strike: Global Offensiv), WoW (World of Warcraft), oder Fortnite ausgetragen. Nicht nur online (da schauen dann  schon mal über 1 Million Menschen über Spieleplattforme wie Twitch zu), sondern auch offline, also live: 20.000 und mehr Fans sind dabei, wenn Weltmeisterschaften in Stadien ausgetragen werden.

WM und Co live in Stadien

Alle verfolgen auf einem überdimensionalen Bildschirm, wie ihr Team das Spiel anlegt. Und wie im „richtigen“ Sport geht es da um Stars, Fouls, Schiedsrichter, Sprechchöre und jede Menge Geld – zumindest für die wirklichen Stars und ihre Top-Teams. 30 Millionen Dollar hoch war das Preisgeld bei der Fortnite Weltmeisterschaft 2019 in New York. 20.000 Fans verfolgten im Arthur Ashe Stadium in Flushing Meadows diese WM. Jeder der 200 Teilnehmer an dieser WM erhielt 45.000 US-Dollar Startgeld.

Einen Einblick in die Welt eines der Top-Teams bietet diese preisgekrönte Doku von Videographer Johannes Lehner, 28 aus Attnang Puchheim. Er dokumentiert den Alltag des Team BIG – Berlin International Gaming!  Hier eine dieser Episoden:
#livingBIG S2 EP3: "New Blood - XANTARES LAN debut" | ELEAGUE 2019 CS:GO Invitational

Und dann noch diese beiden Links, welche zwar nicht von Johannes Lehner stammen, aber einen guten Einblick in das E-Sport-Geschehen bieten:
This is esports! https://www.youtube.com/watch?v=nM3-6LFdd7M
Und eine Doku zur IEM in Katowice 2017

Und ja, E-Sport ist natürlich auch ein Geschäft. Eine knappe Milliarde US-Dollar wird weltweit im E-Sport umgesetzt. Wie und womit lies hier nach (die Welt vom 12. Februar 2020):
www.welt.de

Ich will Profi werden! Wie geht das?

Will man den aktuellen Profis glauben, dann braucht es mal zwei Voraussetzungen: Liebe zum Spiel (Leidenschaft) und eine gute Reaktionsfähigkeit (Talent). Und dann noch jede Menge Übung und Training.

In sechs Schritten zum Weltmeister:

  • Schritt 1: Spiel aussuchen. Welches Spiel liegt mir und gefällt mir? Spiele ich lieber alleine oder in einem Team? Hier kannst du dich auf der ESL registrieren und einige der bekanntesten Spiele kostenlos ausprobieren.
  • Schritt 2: Die technische Ausstattung checken. Reicht diese, um gut spielen zu können (Internetverbindung, Hardware, …)?
  • Schritt 3: Die Eltern informieren: Klingt uncool, ist aber sinnvoll, wenn du in der nächsten Zeit noch mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen möchtest, als bisher. Und wer weiß, vielleicht bekommst ja auch Unterstützung …
  • Schritt 4: Üben, Spielen, Üben, … und andere Spieler kennenlernen und als Sparringpartner nützen.Twitch und andere Streaminplattformen aufsuchen und Spiele beobachten und analysieren. Von den besten lernen!
  • Schritt 5: Anmelden auf Spielplattformen wie ESL, oder eSports Österreich. Da kann es notwendig sein, dass du ein Team nominieren musst.Üben, spielen, twitchen, üben, trainieren, … bei Turnieren anmelden und weiterkommen, Punkte sammeln, in der Ladder raufkommen.
  • Schritt 6: Die Weltmeisterschaften gewinnen und mal Geld kassieren, und zwar so viel, dass du davon leben kannst! Dann bist du Profi! Und noch ein Tipp: Sorge für einen Plan B, denn bei den Profis bist du schneller wieder weg, als du da warst!“.

Hier einige Interviews mit E-Sport – Profis:

Adrian "Wardain" Noel Müry ist einer der besten heimischen "League of Legends"-Spieler und aktuell bei G2 Heretics unter Vertrag (Standard, 19. August 2019):
www.derstandard.at

Der Däne Johan „NOtail“ Sundstein, 26 Jahre alt, hat mit seinem Team „OG“ im Spiel Dota 2 zweimal hintereinander die WM gewonnen und ist aktuell der bestverdienendste Spieler weltweit: In Summe knappe 7 Millionen US-Dollar. Seit acht Jahren spielt er und kennt auch andere Zeiten … (Spiegel - Interview vom 31. Jänner 2020.
www.spiegel.de/

Hier eine Dokumentation des damals 13jährigen Fortnite-Profis Lion, welcher für das Team „Gamer Legion“ bei der Fortnite-WM in New York angetreten ist. Er schafft es ins Finale und räumte 50.000 US-Dollar ab:
https://www.youtube.com/watch?v=s1FVPAdtKWw

En-Qiang "XoYnUzi" Zhou hat seine Profi-Gamer-Karriere an den Nagel gehängt und ist nun Streamer. Zhou aus Wien zählte eine Zeitlang zu den besten League of Legends-Spielern in Europa.
"Nicht jeder Gamer kann E-Sportler werden. Man muss Talent haben und zielstrebig sein. Man darf auf keinen Fall dafür spielen, E-Sportler und berühmt zu werden. Man muss eine Leidenschaft haben und nichts anderes im Leben wollen." Damit geht laut dem Wiener zuletzt auch viel Verzicht einher: "Man verpasst seine besten Jahre, wenn man Profi ist." (Interview im Standard vom 11. 8. 2019).

Maurice Weihs (19) aus St. Pölten ist professioneller Gamer. Er spielt "Rocket League" für Team Dignitas. Hier ein Auszug aus seinem Interview im Standard, 17.03.2019.
Wie sind Sie zum Gaming gekommen?
Zu Beginn habe ich nur an Wochenenden gespielt, aus Spaß, mit Freunden. Ernster wurde es erst Mitte 2017. Zu der Zeit habe ich jeden Tag gespielt und mir wirklich detaillierte Gedanken über alle meine Fehler im Spiel gemacht und überlegt, was ich machen kann, um besser zu werden. Anfang 2018 wurde ich dann zum ersten Mal von einem professionellen Team gefragt, ob ich ihm beitreten will. Natürlich habe ich Ja gesagt.

Ich hatte aber nie den Hintergedanken, ein E-Sportler zu werden. Das kam alles mit der Zeit und Energie, die ich in das Spiel hineingesteckt habe. Ich bin einfach mit der Zeit immer besser und besser geworden, weil ich mir viele Gedanken gemacht habe, was ich tun muss, um das zu erreichen.

STANDARD: Was macht einen guten "Rocket League"-Spieler aus?
Weihs: Man braucht mental die richtige Einstellung, viel Durchhaltevermögen, gute Kommunikation, einen gut durchdachten Trainingsplan und vieles mehr. Das Allerwichtigste ist, im Team spielen zu können. Man darf nicht egoistisch sein und muss versuchen, es für seine Teamkameraden so einfach wie möglich zu machen.

Und wenn du diesen Kommentar von Maxim Marcow, Gaming-Kommentator mit eigenem YouTube-Kanal, ansiehst, dann ist die Profi-Karriere vielleicht doch nicht so erstrebenswert …
https://www.youtube.com/watch?v=MBKrXQvJqjM

Und dann noch die wichtigsten Links für deine Karriere:
ESL – eSports Plattform: play.eslgaming.com/germany
Twitch – Chatplattform, viele Spielübertragungen: www.twitch.tv
Weltweite Profispieler-Plattform: www.esportsearnings.com


E-Sport in Österreich:

Der steckt noch in den Kinderschuhen!


So die einhellige Meinung bei Profis und Amateuren, obwohl einige Österreicher international ganz vorne mitmischen (zB. der Kärtner David „Aqua“ Wang).

eSport Verband Österreich

Es gibt zwar seit 2007 den E-Sports Verband Österreich, aber aktuell verfügt dieser über lediglich 25 Mitgliedervereine. Seine Aufgaben sind folgende: Ausbildung, Hardware-Pool, nationale Vertretung für Anfragen, Beratung, Networking; und eine Auflistung aller Turniere in Österreich. Wer sich einem E-Sport-Verein anschließen möchte, findet hier eine guten Überblick.

A1 League Österreich

Die stärkste Liga in Österreich ist die A1 League Österreich, welche vor einem Jahr in Wien ein sehenswertes Finale mit 30.000 Euro Preisgeld ausrichtete. Sechs Spiele stehen aktuell zur Auswahl: LoL, Fortnite, Clash Royal, Brawl Stars, Rocket Stars und Super Smash Bros. Zum einen sind die Spiele erklärt, zum anderen gibt es aber ein strenges Regelwerk für jedes Spiel. Und du erfährst, welche Turniere auf Twitch übertragen werden.

eBundesliga Österreich: Meister FC Red Bull Salzburg

Wie in anderen Ländern auch wird parallel zur Bundesliga auch die eBundesliga auf FIFA (FIFA 20 auf der PS4) gespielt. Hier suchst du aus, für welche österreichische Bundesligamannschaft du spielen möchtest. Bis Februar wird nun mannschaftsintern qualifiziert, bis die besten sechs Spieler übrig bleiben. Und diese treten nun beim Meisterschaftsfinale an, um den österreichischen Titel in der Mannschaft zu holen. Aber die besten eines Teams treten auch im Einzelmodus an. Jeweils 5.000 Euro beträgt das Preisgeld für diese beiden Titel. Und Sky Sport Austria hat sogar übertragen. Marcel Holy gewann den Einzelbewerb für den FK Austria Wien. Und ja, FC Red Bull Salzburg holte sich den Meistertitel 2019/2020 in der eBundesliga (siehe www.ebundesliga.at )

Game City Wien

Wer sich einen Überblick über die Szene verschaffen möchte, dem sei ein Besuch der GameCity empfohlen (16. – 18. Oktober, Wien).

Hilfreiche Links:
eSporst Verband Österreich
A1 eSports League
Game City 2020

„Das Besondere an E-Sport ist die weltweite Erreichbarkeit und umgekehrt der weltweite Zugriff auf Turniere. Nationale Grenzen sind bedeutungslos!“, so Johannes Lehner, Videographer.

Facts und Figures:


33.5 Millionen US-Dollar
Soviel hat das europäische Team OG seit 2015 in 78 Turnieren gewonnen. Sponsor ist Red Bull.

1,7 Millionen US-Dollar …
… hat bisher Österreichs erfolgreichster Profi E-Sportler verdient: David „Aqua“ Wang

7 Jahre jung und schon Profi!
Die siebenjährige Chinesin Simone Lim bezwingt den Weltmeister von 2019 in Pokemon beim Pokemon Ozeanien Turnier in Australien und gewinnt 1.500 US-Dollar.

951 Millionen …
… US-Dollar betrug der weltweite E-Sport – Umsatz (Erlöse in den Bereichen Merchandising & Ticketverkäufe, Sponsoring, Medienrechte, Digital, Streaming und Game-Publisher-Gebühren). Quelle: www.statista.com

443 Millionen …
… Menschen haben 2019 weltweit E-Sport geschaut.

über 3 Millionen Follower …
.. hat Ninja auf der Streaminplattform mixer. Ausschnitte davon präsentiert der Amerikaner Richard Tyler Blevins (so sein bürgerlicher Name) auch auf Instagram. Meist erreicht er über eine Million Views pro Beitrag!

1,1 Million Zuseher …
… hatte World of Warcraft klassik am Erscheinungstag 26. August 2019 auf der Streaming-Plattform Twitch.

51% der Gamer in Österreich …
… sind berufstätig! (UPC-Studie unter 1.078 Online-Gamer im Jahr 2018).

Wie funktioniert eigentlich …

E-Sports-Training?


Dass Sportler trainieren, um bei Wettkämpfen ganz vorne dabei zu sein, ist klar. Dass dies also auch bei E-Sportlern der Fall sein wird, ist auch noch klar. Aber was trainieren denn E-Sportler? Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit?

Sieht man den Profis auf die Finger, dann wird schnell klar: Training ist mindestens so wichtig, wie Talent oder Leidenschaft. Johannes Lehner beschreibt dies so: „ Ich war ganz gut unterwegs im E-Sport (CS), aber damit ich wirklich einmal ganz vorne dabei sein hätte können, fehlte mir die Ausdauer: Immer wieder Spielen und Analysieren! Jedes kleine Detail beachten und in mein Repertoir einbauen“. Und er fügt ergänzend dazu: „ Mit Besseren spielen und von ihnen lernen, indem ich deren Spielzüge analysiere. Nicht umsonst haben die großen Teams eigene Analysten, welche die eigene Mannschaft, aber auch die Gegner ständig unter der Lupe haben. Wie gesagt: Ich wollte einfach spielen und nicht ständig tüfteln! Und das ist zu wenig für eine Profi-Karriere“.

Der Däne Johan Sundstein (Team OG, aktuell bestverdienendster Spieler der Welt) beschreibt auch, was zu tun ist, um zu den besten zu gehören: Trainieren, Trainieren, Trainieren. „Wir haben vor Turnieren ein intensives Boot-Camp-System. Wir spielen etwa sechs Partien, unterbrochen von Pausen und einem gemeinsamen Mittagessen. Das ist eigentlich nicht so viel, aber wir besprechen laufend die Matches, die Strategien, was gut und was schlecht war. Insgesamt kommen wir auf etwa acht bis zwölf Stunden pro Tag“(das gesamte Interview und andere Profiberichte auf 4youcard.at).


Der 24-jährige Fabian "GrabbZ" Lohmann ist Cheftrainer des Team G2, das aktuell beste LoL-Team Europas und erzählt vom Trainingsalltag (der Standard, 22. September 2019):
„G2“ aus Berlin ist das derzeit erfolgreichste Team beim Spiel LoL (League of Legends). Die Europäische Meisterschaft wurde gewonnen und auch bei den internationalen Turnieren räumen sie gewaltig ab. Der Betreuerstab ist zwar relativ klein, aber ein eigener Koch sorgt für die entsprechende Ernährung und eine Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter ist auch inkludiert. Ab Mittag wird aber bis spät in den Abend trainiert, indem mit anderen Teams gespielt wird. Pflicht ist dann die Videoanalyse und in Folge auch die Analyse anderer Mannschaften. Die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeiten müssen trainiert werden, hierzu unterstützen Sport- und Gesundheitsexperten ebenso wie Performance-Manager-. Und das ganze Team wohnt in einer Art von WG zusammen. Das Erfolgsrezept ist hierbei eine gute Mischung der Talente und Fähigkeiten im Team, aber vor allem gegenseitiger Respekt und das gemeinsame Arbeiten für das Team. Gerade in letzter Zeit kommt eine zunehmende Anzahl an talentierten jungen Spielern, welche bei den aktuellen Profis Druck aufbauen. Da ist es dann auch nicht ungewöhnlich, dass bei Turnieren auf drogenähnliche Medikamente zurückgegriffen wird. Fifa und ESL testen daher vor Spielen.
auch interessant: G2 spielt nicht nur LoL, sondern auch viele andere Spiele wie CS:GO, Rocket League, oder Rainbow Six. Aktuell ist GS weltweit die Nummer 19 unter den Teams mit insgesamt 7,4 Millionen US-Dollar gewonnenen Preisgeldern in knapp 400 Turnieren (siehe www.esportsearning.com).
www.derstandard.at/

Wie hart das Leben eines E-Sportlers sein kann, hat dieser Artikel des Standards so zusammengefasst (der Standard, 11. August 2019)

Wo sind die Lara Crofts? - Frauen im Profi-E-Sport

Wenn mann/frau sich die Liste der erfolgreichen Profi-Spieler durchsieht (www. esportsearning.com), dann gibt es hier nur ganz wenige Frauen an der Spitze. Aktuell führt Scarlett alias „Sasha Hostyn“ aus Kanada die Liste an: rd. 360.000 US-Dollar aus knapp 200 Turnieren. Im Amateurbereich ist der Geschlechteranteil jedoch fast ausgewogen. Was passiert also dazwischen? Sind Frauen die schlechteren Spieler? Haben sie weniger Talent?

Studien belegen, dass hauptsächlich die investierte Zeit darüber entscheidet, wie erfolgreich jemand beim Gaming ist. Eine Studie im „Journal of Adolescent Health“ aus dem Jahr 2007 bestätigt diese Annahme. Burschen spielen mehr als 15 Stunden wöchentlich. Also haben Frauen weniger Spaß am Spielen?

Die 23jährige Marlies Brunnhofer aus Österreich spielt schon seit acht Jahren LoL und seit vier Jahren ist sie die einzige Spielerin in der ersten Division der Prime League. Hierfür trainiert sie täglich mehrere Stunden. Aber sie hat eine andere Erklärung für die geringe Anzahl an Frauen beim Gaming: „Es ist viel wahrscheinlicher, dass ein sechsjähriger Bub ein Videospiel zu seinem Geburtstag bekommt als dass ein Mädchen eines geschenkt kriegt“ (so in einem Interview in der Welt, 20.04.2020). Somit werden bestehende Rollenbilder verstärkt. Sie berichtet aber auch über sexistische Meldungen, wenn Mitspieler entdeckt haben, dass Marlies eine Frau ist. Auch das schreckt ab. Mittlerweile wurde aber eine Fair-Play-Allianz gegründet, die sicherstellen will, dass derartiges Verhalten bestraft wird. Mehr als 120 Mitglieder weist die Bewegung auf – darunter auch LoL-Hersteller Riot Games, Twitch und Blizzard.
Und übermäßige Gewaltdarstellungen in Spielen sind für Frauen tendenziell weniger interessant als für Männer (siehe Studie der Iowa State University 2003)!  

In der Süddeutschen Zeitung beschreiben Frauen, was sie bei Turnieren an Sexismus erleben mussten und wie sie damit umgehen:
www.sueddeutsche.de

Ist E-Sport gesund?

Ja und nein, Computerspielen und Gesundheit sind mal grundsätzlich kein Widerspruch. Zum einen ist ausschlaggebend, wie viel Zeit du sitzend vor dem Schirm verbringst und zum anderen ist wichtig, was du sonst noch in deiner Freizeit machst. Ausreichend Bewegung sollte da immer Platz haben. Genauso wie ausgewogene Ernährung, regelmäßig warme Speisen, genügend Schlaf, aufbauende soziale Kontakte und eine optimistische Sicht der Welt. So jetzt weißt du, worauf es ankommt!
Konkrete Tipps bekommst du ganz speziell auf das Gaming abgestimmt im Internet unter www.gamers-health.com . Da erfährst du einiges zur Sitzposition, zum Schlafbedarf und zu typischen Beschwerden von Gamern und woher diese stammen!

Ja, wenn das Computerspielen schön langsam zur einzigen erstrebenswerten Tätigkeit wird, dann bist du auf dem besten Weg zu einer Spielsucht. Hier hat die WeltGesundheitsOrganisation (WHO) drei Kriterien genannt, welche länger als ein Jahr zutreffen müssen:

  • 1.    Verlust der Kontrolle über die Spieldauer und das Spielverhalten
  • 2.    Andere Hobbies und Aktivitäten rücken für Gaming in den Hintergrund
  • 3.    Fortsetzung des Gaming-Verhaltens obwohl es bereits negative Konsequenzen hat.

Details bietet auch hier die Website www.gamers-health.com

 



 

 

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