Wie funktioniert eigentlich: Ein Blackout?

Ob Fernsehen, Kochen oder Surfen - ohne Strom geht gar nix! Schon ein kleiner Stromausfall oder Wackelkontakt ist nervig, was aber passiert, wenn der Strom gleich stunden- oder sogar tagelang ausfällt? Wir sagen euch, wie es dazu kommen kann und wie ihr euch am besten für den Ernstfall vorbereitet: 


 

Name: Blackout, das

Nicht zu verwechseln mit: Prüfungs-Blackout :)

Das ist der Unterschied zu einem normalen Blackout: Der Strom fällt über einen längeren Zeitraum hinweg in mehreren Ländern oder Bundesländern aus. 

Das sollte man unbedingt zuhause haben: Taschenlampe, Notfallradio, Powerbank, Batterien, Campingkocher, Lebensmittelvorrat

 

 

 

 

Wie kann es dazu kommen?

Strom wird in Europa zunehmend mit Hilfe von Photovoltaik- oder Windkraftanlagen erzeugt. Das ist gut für die Umwelt, da es die Co2-Emmissionen senkt, hat aber den Nachteil, dass die Stromerzeugung von der Witterung abhängig, und damit weniger stabil ist. Unser Stromsystem ist so heute viel komplexer als noch vor einigen Jahren und auch anfälliger für Störungen. Kommt es zu einer Störung, kann sich diese – im schlimmsten Fall - innerhalb von wenigen Sekunden über weite Teile Europas ausbreiten.

Wie kann man sich darauf vorbereiten?

Um für den Notfall gewappnet zu sein, sollte man einen Lebensmittelvorrat zuhause haben, mit dem man mindestens sieben Tage überbrücken kann. Bereits beim Kauf der Vorräte ist es empfehlenswert, auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu achten und Produkte zu lagern, die mindestens ein Jahr lang haltbar sind. Somit sind beispielsweise Mehl, Zucker, Reis und Teigwaren, Haferflocken, Dosen- und Fertiggerichte ideal. Im Katastrophenfall ist der ORF verpflichtet, die Anweisungen der Behörden via Radio durchzusagen. In jedem Haushalt sollte es also ein Radiogerät geben, das mit Batterien oder mit Dynamo- bzw. Kurbelantrieb funktioniert. Sollte es zu einer Evakuierung kommen, hilft es, wenn man ein Notgepäck, bestehend aus warmer Kleidung, festen Schuhen, Regenschutz, Hygieneartikel, Bargeld, Medikamenten und anderen Produkten vorbereitet hat. 

Was passiert beim Probealarm?

Keine Panik, wenn am Samstag, 7. Oktober, in ganz Österreich die Sirenen losgehen. Der Zvilischutz-Probelalarm dient dazu, uns mit den verschiedenen Sirenensignalen vertraut zu machen. Dieser Tag ist auch der Landes-Zivilschutztag und jeder ist dazu aufgerufen,  die Sicherheitseinrichtungen und Notfallgeräte in den eigenen vier Wänden zu testen und den persönlichen Lebensmittelvorrat zu überprüfen. Nähere Infos gibt’s unter www.zivilschutz-ooe.at

 

>>> Du hast die perfekte Frage für die Rubrik „Wie funktioniert eigentlich …?“ Dann schick sie per Mail an mag4you@4youcard.at. Auf den Absender der abgedruckten Frage wartet eine kleine Überraschung. ;-)

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