Sicheres Online-Shopping!

Online-Shopping hat viele Vorteile: Du kannst bequem von der Couch aus bestellen, Preise vergleichen und Bewertungen ansehen. Kein Wunder, dass ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen lieber online als im Laden shoppt. Trotzdem gibt es so einige Fallen, in die du beim Online-Einkaufen tappen kannst. Wir sagen dir, worauf du unbedingt aufpassen solltest!


Billigangebote: Die Sneakers kosten nur einen Bruchteil vom Ladenpreis? Bei extrem niedrigen Preisen solltest du skeptisch werden. Auch im Internet hat niemand etwas zu verschenken.
Datencheck: Der Anbieter ist verpflichtet, Firmenname, Anschrift, Telefonnummer, Kontaktperson oder Kontaktstelle anzugeben. Zusätzlich bestätigen Zertifikate wie z.B. das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen die Seriosität des Anbieters.

Rücktrittsrecht:
Bei Käufen im Internet kannst du grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen ab Erhalt der Ware vom Vertrag zurückzutreten. Vorsicht ist geboten, wenn ein Händler versucht, dieses Recht einzuschränken, indem er zum Beispiel nur originalverpackte Ware zurücknimmt oder Angebotsartikel von der Rückgabe ausschließt.

Transparente Preise:
Plötzlich hast du ein paar Euro mehr auf der Rechnung als ursprünglich angegeben? Das darf nicht sein!  Neben dem Produktpreis müssen auch alle zusätzlich anfallenden Kosten für Transport, Verpackung etc. angegeben werden.

Sicheres Bezahlen:
Hände weg von Banküberweisungen vom eigenen Konto, bevor du die Ware erhalten hast! Seriöse Händler stellen eine verschlüsselte Übertragung von Zahlungsdaten sicher, damit diese nicht missbraucht werden können. Das Schloss-Symbol im Browser zeigt an, dass die Übertragung verschlüsselt ist. Gute Online-Shops bieten darüber hinaus gleich mehrere Zahlungsmöglichkeiten an.

Lieferzeit:
Das Datum der voraussichtlichen Lieferung muss schon ersichtlich sein, bevor du den Kauf abschließt. Wird die genannte Lieferzeit durch eine Aussage wie "Lieferfristen sind unverbindlich" im Kleingedruckten relativiert, solltest du misstrauisch sein.

AGB& Datenschutz: Der Anbieter muss leicht zugängliche und transparente Vertragsbedingungen (AGB) für den Online-Einkauf bereitstellen. Aussagen wie „Versand auf Gefahr des Käufers“ oder „Transportschäden müssen sofort gemeldet werden“ sind unzulässig. Die Angaben zum Datenschutz solltest du ebenfalls auf jeden Fall checken: Sind sie lückenhaft oder fehlen gänzlich, verkauft der Website-Betreiber vielleicht Kundendaten weiter.

Rückzahlungsanspruch:
Wurdest du dennoch Opfer eines unseriösen Händlers, der die bestellte und bezahlte Ware nicht liefert, hast du gegen diesen Rückzahlungsansprüche. Er muss dir den Kaufpreis erstatten und darüber hinaus sogar noch entstandene Schäden. Sollte er sich weigern, wende dich am besten an beratende Stellen wie Internet Ombudsmann, Arbeiterkammer, Verein für Konsumenteninformation.



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