Zero Waste: WG4you sagt Müll den Kampf an!

Bist du auch immer wieder überrascht, wie viel Müll sich bei dir innerhalb eines einzigen Tages ansammelt? Unserer WG4you geht es genauso. Daher haben sie beschlossen, sich der „Zero Waste Challenge“ zu stellen. Das heißt: 3 Tage lang keinen bzw. so wenig Müll wie möglich. Wie‘s ihnen dabei geht, kannst du wie immer auf Instagram mitverfolgen. 

Wenn du selbst weniger Müll produzieren willst, haben wir hier ein paar Anregungen für dich:

Stofftaschen statt Plastiksackerl

Rund 1 Billionen Plastiktüten werden jährlich rund um den Globus benutzt – und weggeworfen. Die wachsenden Plastikmüllberge sind eine stetig steigende Belastung für die Umwelt, auch deshalb, weil nur die wenigsten dieser Billionen Tüten recycelt werden. Ohne eine umweltfreundliche Wiederverwertung dauert der Zerfall einer Plastiktüte 100 bis 500 Jahre. Jede Menge Müll vermeiden kann man also, indem man ganz auf Plastiktüten verzichtet. Nimm doch einfach deine eigene Stofftasche oder einen Einkaufskorb mit zum Einkaufen!

Recycling statt Wegwerfen

Viel Müll kann vermieden werden,  in dem dieser recycelt wird. Unter recyceln versteht man die Wiederverwertung eines Abfallproduktes. So ist es im Alltag beispielsweise wichtig, den Müll zu trennen, damit dieser recycelt werden kann. Auch sollten alte Elektrogeräte und Co. zu einem lokalen Recyclinghof gebracht werden. So wird sichergestellt, dass alle noch verwertbaren Bestandteile erneut genutzt werden können. 

Auch dein altes Handy kannst du kostenlos zurückgeben. Dabei hast du mehrere Möglichkeiten:

Entsorgung bei der Problemstoffsammelstelle: Infos zu Standorten und Öffnungszeiten findest du hier.

Beim Neukauf im Handyshop das alte Handy zurückgeben.

Entsorgung über Sammelaktionen: Es gibt mehrere Sammelaktionen zum Handyrecycling, bei denen ein Teil des Erlöses gemeinnützigen Zwecken zugutekommt: 

o Ö3 Wundertüte

o Sammelaktion des Jane Goodall Instituts

o Sammelaktion der Rote Nasen Clowndoctors

 

Upcycling statt downcycling

Upcycling ist ebenso wie das Recycling eine Art Müll zu vermeiden indem man diesen wiederverwendet. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass man beim Upcycling, den vermeintlichen Müll aufwertet – also upcycelt. So kann man alte Weinkisten zu einem Schrank umbauen oder Plastikflaschen zu einem Blumentopf umfunktionieren. 

Tipps rund ums Thema Upcycling findest du hier

 

Leitungswasser statt Plastikflaschen

Das Recycling von PET-Flaschen ist nicht optimal. Nur etwa die Hälfte der zurück genommenen Plastikflaschen sind gut genug für die Herstellung neuer Flaschen. Große Teile des zerschredderten Plastiks werden nach China exportiert, was die Klimabilanz der Flaschen nicht gerade besser macht. Wer diesen Plastikmüll vermeiden möchte, der sollte auf das heimische Leitungswasser setzen. Dies kann ohne Bedenken getrunken werden. Mittlerweile gibt es auch genügend Alternativen sein Leitungswasser zum Sprudeln zu bringen und ansehnlich zu präsentieren, beispielsweise mit dem Sodastream. Für unterwegs bieten sich wiederverwendbare Flasche aus Glas oder Metall, zum Beispiel von Soulbottle oder 24bottles an. 

Wiederverwendbare Verpackung statt Alufolie

Wer im Alltag auf überflüssigen Müll verzichten möchte, der sollte auf wiederverwendbare Verpackungen anstatt auf Einwegverpackung setzen. So sollte man keine Alufolie oder Brotpapier für das Butterbrot sondern beispielsweise die gut alte Tupperdose nehmen. Wem Tupperdosen zu unhandlich sind, der kann auf die ebenso müllarme Alternativen von Roll Eat zurück greifen – faltbare Brotverpackungen, die in der Spülmaschine gewaschen werden können. Noch besser sind natürlich Brotdosen ohne Plastik.

Keine Verpackung in der Verpackung

Müll vermeiden kann man auch, indem man beim  Einkauf darauf achtet vor allem Produkte mit wenig Verpackung zu kaufen. Also weniger Verpackung in der Verpackung. Vor allem Süßigkeiten werden oft dreifach verpackt angeboten. Auch XXL Pakete sind meistens mit mehreren Schichten Verpackung versehen. Wenig Verpackung gibt es beispielsweise bei frischen Produkten, wie etwa Obst und Gemüse oder an der Kühltheke.

Lieber teilen als alles alleine anschaffen

„Sharing is caring!“  Die Idee dahinter: Nicht jeder muss alles besitzen, viel besser kann geteilt werden. Was kann geteilt werden? Eigentlich alles. So gibt es mittlerweile zahlreiche Car-Sharing Initiativen. Aber auch andere Haushaltgüter, wie etwa Bohrmaschine, Rasenmäher und Co können wunderbar geteilt werden. Eine Sharing-Plattform hierfür bietet beispielsweise fragnebenan. Weniger neu angeschafft bedeutet am Ende auch, mehr Müll vermieden.

Qualität statt Quantität

Für eigentlich alle Konsumgüter gilt: Qualität zahlt sich aus, denn diese, egal ob TV, Smartphone oder Schuh, halten deutlich länger. Wer beim Einkauf auf Qualität achtet, der kann jede Menge Müll vermeiden und spart sich Geld für einen nötigen Neukauf. Noch ein Grund für gute Qualität, Reparaturen lohnen sich meist bei Billigartikeln nicht und so werden sie einfach in den Müll geworfen.

Glas statt Becher im Supermarkt

Glas hat gegenüber Plastikbechern einen entscheidenden Vorteil: Es kann beliebig oft eingeschmolzen und recycelt werden. Rund 60% werden jedes Mal wieder verwendet. Deshalb sollte man dort, wo es Alternativen gibt auf Glas anstatt auf Plastik zurückgreifen. In den Kühlregalen gibt es meistens den Joghurt in Mehrweggläsern und nicht nur in Plastikbechern. Schon seltener findet man Milch in Glasflaschen. Auch Soßen wie Ketchup und Co. gibt es auch in einer Glasvariante.

Coffe to go im eigenen Becher

Coffe to go – ja! Aber bitte im eignen Becher und nicht im Plastikbecher, der direkt im Müll landet. Tipp zum Müllvermeiden: einfach einen eigenen Coffe to go Becher anschaffen und diesen morgens mit dem schwarzen Lebenselexier füllen. 

Tauschen statt kaufen

Die Devise zum Müllvermeiden lautet: mehr tauschen, weniger kaufen. Tauschen kann man eigentlich alles, von Büchern, über Klamotten bis hin zu bereits gespielten Spielen. Denn sein wir ehrlich, nach dem das Buch oder das Spiel durch ist, kommt es in die Ecke und wir wohl nie wieder hervorgeholt, bis es dann im Müll landet. Wer seine alten Sachen dem Konsumkreislauf zurückgibt, verhindert zudem Neukäufe, die ebenfalls am Ende im Müll landen.

Hier findest du ein paar Tipps zum Thema Kleidertausch!

Nachfüllen statt neu kaufen

Vor allem Sanitär- und Hygieneartikel werden auch in Nachfüllpackungen angeboten. Vermeide Müll, in dem du nicht jedes Mal einen neuen Seifenspender kaufst, sondern fülleSie einfach den alten neu auf.

 

Nützliche Links zum Thema:

-          Is nu guat

-          Kochtopf statt Mistkübel

-          Die Umweltberatung zur Mülltrennung

-          Ein paar Filmtipps

-          Allgemeine Tipps und Wissenswertes

 

 

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Die WG4you!

Name: Cornelia Schlick

Alter: 19

Beruf/ Ausbildung: Bachelor Studium Sport und Englisch

Hobbies: Schwimmen, Wandern, Musizieren

In der WG bin ich: "die Queen of Hygiene"

Warum ich beim Projekt mitmache: Weil ich mich gerne zu dem Thema weiterbilden möchte, und es mir schwer fällt, konsequent nachhaltig zu leben

  

Name: Eva Werner

Alter: 20

Beruf/ Ausbildung: Kindergartenpädagogin

In der WG bin ich: "Der kreative Kopf"

Warum ich beim Projekt mitmache: Nachhaltigkeit hat in meinem Leben einen großen Stellenwert und ich möchte erfahren, welche simplen und günstigen Maßnahmen ich noch umsetzen kann.

 

 

Name: Lisa Mayrhofer

Alter: 19

Beruf/ Ausbildung: Bachelor Studium Mathematik,  Biologie und Umweltkunde

In der WG bin ich: "Die Handwerkerin"

Warum ich beim Projekt mitmache: Ich bin aus meinem Elternhaus nachhaltiges Leben gewohnt, seit ich von zuhause ausgezogen bin gelingt mir das jedoch nicht mehr so gut, deshalb möchte ich in den kommenden Monaten herausfinden, wie ich das in meiner eigenen Wohnung schaffen kann.

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